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Unsere Vision

Unsere Vision

Am 26. September wollen wir ein interdimensionales Kunstfestival im Leipziger Lene-Voigt Park kreieren, das die verschiedensten Gruppen von Menschen zusammenführt durch den gemeinsamen Ausdruck in jeglicher Art von Kunst in einer gemeinsamen Utopie mündet.
Unser Ziel ist es nicht nur die Aufmerksamkeit auf drängende gesellschaftskritische Themen zu lenken und eine Verbesserung der sozialen Interaktion an zu sprechen, sondern wir hoffen, dazu beitragen zu können, die Denkweise der Leipziger BürgerInnen und unserer Umgebung zu ändern – insbesondere in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen.
Wir glauben, dass eine ebenso brillante und kraftvolle Art, eine Utopie zu erlernen und sich diese vorzustellen, die kollaborative Schaffung von Kunst ist. Deshalb organisieren wir ein Kunstfestival, bei dem möglichst viele verschiedene Stimmen dazu ermutigt werden, daran teilzunehmen. Durch mehrere kunstbasierte Aktivitäten und Formate werden wir einander zuhören und gemeinsam lernen. Wichtig ist nicht nur unser Versuch, diese Transformationsmöglichkeit im September hervorzuheben, sondern auch dieses Konzept als tägliche Kontinuität anzupassen – über diesen Tag hinaus.
In Bezug auf Leipzig wird – im Gegensatz zu anderen Städten – häufig erwähnt, dass es bereits als eine Stadt gesehen wird, die versucht, alle Arten von Menschen zu umsorgen, die hier leben. Wir wollen nicht leugnen, dass sich Leipzig in erster Linie seiner Verantwortung bewusst ist, alle willkommen zu heißen.
Die aktuelle Lebenssituation lässt uns jedoch bezweifeln, dass wir in Bezug auf Multikulturalismus tatsächlich eine sogenannte „kosmopolitische Stadt“ sind.

Wir – eine halbe Million Menschen in Leipzig – beobachten derzeit unter der Bedingung von Corona, dass soziale Distanzierung kein neues Phänomen in unserem Leben ist. Vielmehr haben wir bereits zuvor in einer „sozial distanzierten“ Gesellschaft gelebt. Zunehmend sind wir nicht daran interessiert, neue Menschen kennenzulernen, und verspüren Angst, mit Menschen in Kontakt zu treten, die in unseren Augen „anders“ sind. Vorschnelles Urteilsvermögen, Neid und Diskriminierung erhalten eine tägliche Dreh- und Angelpunktposition, die in einer Sprache der Furcht spricht. Unsere homogene nationale Kultur schließt offensiv bestimmte Personengruppen aus, die offenbar nicht zu den vorbestimmten Kategorien passen.
Folglich fordern wir eine andere Perspektive in Bezug auf Bewusstsein, Respekt und des Kümmerns.
Wir alle wissen, dass eine Begegnung mit dem Unbekannten immer ein Schritt der Tapferkeit und des Risikos ist. Wir möchten jedoch genau diesen Weg ebnen, um zu erkennen, dass sich jener Schritt mehr als lohnt, und bekräftigen, dass jeder von uns ein besseres Leben in dieser schönen Stadt mit offenem Herzen und klarem Verstand führen kann.
Darüber hinaus betrachten wir unser Verhältnis zur Natur und die Wahrung der Rechte der Umwelt im Rahmen unseres „Pluriversums“.
Es sind nicht nur Menschen, die zu unserer alternativen Vision passen, sondern wir streben eine umfassende Veränderung an, die der Distanzierung des Menschen von der Natur entgegenwirkt. Wie können wir sonst über eine Welt sprechen, in die viele Welten passen?
Insgesamt zielt dieses Projekt darauf ab, einen Einblick in eine alternative Lebensweise in Leipzig zu geben, in der diese Stadt in einen Ort verwandelt wird, an dem sich jeder wohl genug fühlt, um ein bestmögliches Leben zu genießen.

Unsere Ergebnisvorstellung

1. Performative Praxis: Die Veränderung leben, die wir sehen wollen
Die Ideen leben, die wir uns für unsere Zukunft vorstellen, kann nur durch Diskurs, Lernen und Handeln praktiziert werden. Deshalb lernen wir durch Handeln.
2. Verbreitung und Austausch utopischer Ansichten und Gefühle in verschiedenen Gemeinschaften
a. Aufnahme des Kontakts miteinander
b. Begegnen mit Respekt
c. Das Ermöglichen, den eigenen Standpunkt in Frage zu stellen.
3. Die Perspektive der Menschen auf das zwischenmenschliche Engagement auch nachhaltig beeinflussen – über das Festival hinaus
4. Gespräche führen, Beziehungen knüpfen, Freunde finden
5. Gegebene Strukturen herausfordern, indem alternative Wege der Entwicklung, des Denkens und Lebens gefördert werden. Brücken bauen, während wir das Konstrukt der Unterdrückung erkennen und hinter uns lassen.

Unsere Ziele

A. Schaffung eines Kunstfestivals, das verschiedene Gruppen von Menschen durch Ausübung von Kunst in verschiedenen Formaten verbindet.
B. Schaffung eines komfortablen Raums für Musik und Essen und eines sicheren Raums durch Zugang zu Übersetzungen, einem Awareness Team, Moderation und einem Team, das aktiv ist verschiedene Personengruppen
einzubeziehen.
C. Menschen zum Handeln ermutigen und unseren Prozess transparent machen, um anderen unser kollektives Wissen zu vermitteln. Dadurch helfen wir ihnen, ihre eigenen Handlungen zu entwickeln.
D. Erhalt unseres kollektiven Wissens und Handelns durch verschiedene Formen der Reflexivität und Dokumentation (akademische Arbeit, Broschüre, Artikel, Bilder, Filme, Aufzeichnungen…), um Wirkung zu erzielen